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| Kurze History – JuZ-Band 2009 DOWNSTROKES Am Anfang war die Idee, die sich aus einem kurzen Gespräch zwischen dem Leiter der Guitarschool Holger Lorenz und dem JuZ-Leiter Knut Hantke ergab. Da das JuZ Leer nun schon seit fast 15 Jahren in Kooperation mit der Guitarschool Bass- und Gitarrenunterricht anbot, entwickelte sich die Idee, die Zusammenarbeit zu intensivieren und auszuweiten. Es sollte eine JuZ-Band auf die Beine gestellt werden, die nicht nur längerfristig angelegt existieren, sondern auch durch ein professionelles Coaching eine eigene Bandidentität entwickeln sollte, also alles andere als eine Eintagsfliege darstellte. Daher sah man schon in dieser frühen Phase der Projektentwicklung davon ab, eine Coverband, die keine eigenen Songs hatte, zu gründen, das ehrgeizige Ziel war die Geburt einer Band, die durch Anreize aus sich selbst heraus eigenes Material schreibt und auch live präsentiert. Die Band sollte mindestens fünf MusikerInnen umfassen.
Vorab sei hier schon gesagt, dass nur eine Band es geschafft hat, nämlich die mit den jüngeren Mitgliedern, zur JuZ-Band 2009 zu werden. Die andere Band beschloss, sich von dem Projekt abzunabeln und ihr „eigenes“ Ding zu machen. Eine Entwicklung, die zwar nicht in das Konzept der Initiatoren passte, da diese aus Erfahrung wussten, dass sich oft aus dem „eigenem Ding“ „kein Ding“ entwickeln konnte (was leider auch so eingetreten ist), aber man respektierte den Beschluss der Jugendlichen, obwohl der auch in der Band nicht unumstritten war. Trotz dieser Abnabelung ermöglichte man es den Jugendlichen noch, in einem Studio ihrer Wahl zwei Songs einzuspielen. Leider ohne greifbares Ergebnis ganz im Gegensatz zur JuZ-Band 2009 DOWNSTROKES, die am 11.12.09 ihre erste eigene CD inklusive Video veröffentlichen wird (presseöffentlich bereits am 09.12.09), um die es nun im Folgenden geht. Nach der Bandgründung begann die lange Phase des Coachings. Einmal wöchentlich probte die Band, gecoacht von Holger Lorenz im JuZ und entwickelte ein eigenes Profil, die fünf MusikerInnen April Kuykendall (Gesang), Paul Schalles (Gitarre), Paul Eisel (Gitarre), Marvin Roelfs (Bass) und Oliver Helmers (Schlagzeug, Gesang) verschmolzen langsam, aber zielstrebig vom Einzelmusiker zu einer Band. Sie zeigten ein hohes Maß an Kreativität, aber zeichneten sich auch durch eiserne Disziplin und Zielstrebigkeit aus. Im Juni 2008 begann dann eine weitere Phase zur Professionalisierung der jungen MusikerInnen, es wurden spezielle Coachings mit Profi-Musikern angeboten und zwar für alle Instrumente. Den Auftakt macht am 21.06.08 der „Bassgott“ Frank Itt. Der Workshop, der sich mit Dingen wie Groove, Timing und auch Dynamik befasste, wurde von allen Beteiligten als großer Erfolg eingeschätzt. Ein intensives Gesangscoaching mit Angela Kötzsch, die in Maastricht studiert und u.a. in Musicals wie „Starlight Express“ gesungen hat, folgte im Oktober 2008, ebenso wie ein Coaching für Schlagzeug mit dem bekannten Drummer Zacky Tsoukas. Mittlerweile – 8 Monate nach Beginn - lagen „Welten“ zwischen dem Anfang des Bandprojektes im Februar/März und dem Können der Jugendlichen zu diesem Zeitpunkt. Viele begleitende motivierende Gespräche und der eiserne Wille der Jugendlichen hatten die Band auch im Songwriting und in der Performance entscheidend weitergebracht, die Aufnahme einer eigenen CD wurde überlegt. Doch erst sollten noch weitere Coachings folgen. Gitarrenworkshops mit Marcus Deml und Peter Fischer komplettierten die Ausbildung der jungen Bandmitglieder. Bevor es dann Ende Februar 2009 zur Einspielen der Songs ins Studio ging, organisierte das JuZ Leer in der Zeit vom 13.-15. Februar noch eine gemeinsame Fahrt nach Berlin. Hierbei standen Spaß haben und Berlin kennenlernen mehr im Hintergrund. Vordergründig ging es darum, die Band in den drei Tagen auch menschlich so weit zusammenwachsen zu lassen, dass die anstehenden nervenaufreibenden Aktionen – vor allem das Einspielen der Songs im Studio – gut über die Bühne gebracht werden konnten. Im Wesentlichen stand harte Arbeit an: es wurde ein mehrtägiges professionelles Fotoshooting an interessanten Locations in Berlin in Zusammenarbeit mit der Berliner Kreativ-Firma Prinz & Partner durchgeführt, die übrigens auch für das Artwork der CD und für die Entstehung des Videos der Band, das in Kooperation mit einer New Yorker Filmemacherein im JuZ aufgenommen wurde, verantwortlich zeichnet. Schließlich wurde noch am Outfit und der Bühnenperformance der Band gearbeitet. Im März gab es dann noch einen zweitägigen Kreativ-Workshop, auf dem Dinge wie Gestaltung der Band-Homepages, Vorbereitung des Videodrehs und eine wichtige Identitätsfindung abgeschlossen wurden: der Bandname – DOWNSTROKES waren geboren. Im August 2009 wurde das Video abgedreht, eine hochprofessionelle Visitenkarte für die DOWNSTROKES. Das Video ist auf der Debut-CD der Band enthalten. Auch live konnten DOWNSTROKES bereits brillieren. So spielten sie das Vorprogramm von JENNIFER ROSTOCK am 11.09.09, die das JuZ Leer im Zollhaus präsentierte, und überraschten die Besucher. Meistens werden Vorbands lediglich zur Kenntnis genommen, aber DOWNSTROKES wurden von den 600 Besuchern mit frenetischem Beifall bedacht, also ein wirklich guter Auftakt. Fast schon professionell abgebrüht wurde dann noch ein paar Tage später ein Auftritt im Rahmen des Gewerbefestes am Großen Stein absolviert. Seit dem 26.11.2009 liegt die CD frisch aus dem HoFa-Presswerk vor und wartet auf seine Veröffentlichung am 11.12.09 im Rahmen des Konzertes. Die Band ist schon heiß auf den Auftritt mit AULETTA und hat ihr Programm auf mittlerweile rund 60 Minuten durch neue Songs erweitert, von denen insgesamt 8 aus der Feder von Holger Lorenz stammen. Doch die Geschichte ist hier noch nicht zu Ende. In Kooperation mit der Musikschule Leer werden das JuZ und die Guitarschool Holger Lorenz noch ein weiteres Bonbon nachschieben. In einem gemeinsamen Crossoverprojekt wird die Band am 01.08.2010 im Rahmen der Veranstaltung „Musik im Park“ mit einem Sinfonieorchester unter dem Motto Concert für Group and Orchestra open air im Schlosspark bei der Evenburg auftreten …. Fortsetzung folgt (?) Bleiben am Schluss noch einige wichtige Danksagungen, die sich natürlich
an alle Coaches, die kreativen Macher aus Berlin, den Produzenten Peter
Fischer und an alle Bandmitglieder der DONWSTROKES richten. Alle haben
ihr Bestes gegeben, dieses ehrgeizige Bandprojekt Wirklichkeit werden
zu lassen, sie haben was auf die Beine gestellt, was den ursprünglich
angedachten Rahmen bei weitem überschritten hat und immer noch andauert. Und ein besonders herzlicher Dank geht an die Eltern der Jugendlichen, die keine Mühen und Zeit gescheut haben, ihre Kinder bei der Verwirklichung ihres Traumes zu unterstützen.
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